Queerer Informations- und Aktionsmonat

Achtung: Es kommen noch weitere Veranstaltungen und Informationen dazu!


01.06.2024 - Samstag

FLINTA* Selbstverteidigungskurs

9:30-13:30 Uhr

Judohalle Hochschulsport

Dieses Angebot ist offen für FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter, Trans, Non-Binär, Agender).

Wir möchten mit unserem Workshop ein Angebot machen, in dem es möglich ist, Grundlagen und Techniken der realistischen Selbstverteidigung zu erlernen und auszuprobieren. Sich im richtigen Moment effektiv zur Wehr setzen zu können, hilft Ängste und Blockaden zu überwinden und in unangenehmen Situationen überlegt zu handeln. Ziel des Workshops ist es, in einem geschützten Raum einfache Befreiungs- oder Abwehrtechniken auszuprobieren, sich auszutauschen und gestärkt aus dem Training zu gehen.

Bitte ausreichend zu trinken und einen kleinen Snack mitbringen. Für diesen Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich, auch die körperliche Fitness spielt keine Rolle. Deine Trainingskleidung sollte allerdings ein Ziehen oder Festhalten aushalten, also am besten nicht die neueste oder liebste Sportkleidung anziehen. Um das Training realistisch zu gestalten, kannst du auch gerne in deiner Alltagskleidung kommen.

 Wir freuen uns auf Dich!

Hier geht es zur Anmeldung!

04.06.2024 - Dienstag

Queeres Leben in Greifswald (Anlaufstellen und Co)

Auftaktveranstaltung zum Queeren Aktions- und Informationsmonat

16:30 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 6 Hörsaal 2 und Foyer

Wir wollen in den Queeren Aktions- und Informationsmonat starten, indem wir eine Plattform bieten, bei der sich alle queeren Organisationen und Aktionsbündnisse aus Greifswald vorstellen können. Mit dabei sind: Gendertrouble-AG, AStA, Gleichstellungsbüro, ADA, Pride Greifswald, QUBE, Queer Café, Aktionsbündnis Queer, Trans in Greifswald und IZfG.

Bei der Infoveranstaltung wird sich jede Organisation kurz vorstellen. Außerdem werden die Ergebnisse der AStA-Umfrage „Queeres Leben an der Universität Greifswald“ präsentiert.

Nach der Infoveranstaltung besteht im Foyer die Möglichkeit bei Snacks und Getränken mit den Anlaufstellen in den Austausch zu treten und sich zu vernetzen sowie Fragen zu stellen. Dafür haben die Anlaufstellen im Foyer jeweils einen Stand, wo du sie direkt ansprechen kannst.

Vielleicht hast du dich schon immer gefragt: Wo finde ich Hilfe? Wo kann ich mich engagieren? Und was genau machen eigentlich die queeren Vereine und Organsiationen in Greifswald? Dann bist du hier genau richtig! Wir freuen uns auf Euch!

05.06.2024 - Mittwoch

Gender-inklusive Sprache im Deutschen: Linguistischer Hintergrund, empirische Studien, aktuelle Diskurse

18:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 3 Seminarraum 1.06 - oder hybrid (Link unten)

Um das Thema Gendern oder genderbewusste Sprache hat sich eine hitzige gesellschaftliche Debatte entwickelt. Allerdings erschöpft sich die Diskussion leicht in Pro- und Kontra-Positionen. Dabei gibt es eine ganze Bandbreite von Aspekten rund um das Thema ‚genderbewusste Sprache‘ zu betrachten, die eine differenziertere Diskussion ermöglichen können. Im Vortrag soll zunächst ein Blick auf den sprachwissen­schaftlichen Hintergrund geworfen werden, um die Ausgangslage einordnen zu können. Auf dieser Grundlage werden empirische Studien aus dem Bereich der Genderlinguistik erörtert als auch aktuelle Diskurse thematisiert, die dann anschließend diskutiert werden können.

Carolin Müller-Spitzer ist Professorin für Germanistische Linguistik und Leiterin des Projekts "Empirische Genderlinguistik" am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. Sie ist eine in Wissenschaft und Medien gefragte Expertin für geschlechtergerechte Sprache im Deutschen. Nach ihrem Studium der Germanistik und Mittleren und Neueren Geschichte in Heidelberg habilitierte sie sich 2016 und promovierte 2005.

Samira Ochs ist seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Empirische Genderlinguistik am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache. Sie hat 2017 ihren Bachelor in Anwendungsorientierter Interkultureller Linguistik an der Universität Augsburg und 2022 ihren Master in Linguistik an der Universität Freiburg abgeschlossen. Ihre Forschungsinteressen umfassen unter anderem Genderlinguistik, Queerlinguistik und empirisch-quantitative Methoden.

Außerdem 

Vortrag zur geschlechtergerechten Sprache von Laura Strelow

Laura Strelow ist seit 2022 studentische Mitarbeiterin im Zentralen Gleichstellungsbüro der Universität Greifswald. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Anglistik/ Amerikanistik und führt ihr Studium im Master Organisationskommunikation fort. Ihre Interessen- und Forschungsschwerpunkte legten die Grundlagen für ihren Aufgabenbereich der Geschlechtergerechten Sprache und der Unterstützung der Umsetzung des entsprechenden Senatsbeschlusses an der Uni von 2019. In diesem Rahmen ist sie Ansprechpartnerin für alle Universitätsmitglieder bei Umsetzungsfragen und Anregungen, überarbeitet Ordnungen und offizielle Dokumente der Universität und ist für den Ausbau des Selbsthilfe- und Beratungsangebotes zuständig. Sie wird vor Ort über ihre Arbeit im Gleichstellungsbüro berichten.

Hier geht zur Veranstaltung: https://uni-greifswald-de.zoom.us/j/86826453345

07.06.2024- Freitag

Stammtisch Gender Trouble AG

18:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 3 Seminarraum 1.13

Wir laden euch herzlich zu unserem Stammtisch ein! Gemeinsam wollen wir einen entspannten Abend bei ein paar Mario Kart Runden und Gesellschaftsspielen verbringen. Wir stellen Fritz Limos und Wasser zur Verfügung.

 

 

10.06.2024 - Montag

Queer und (Anti-)Kapitalismus

Vortrag und Diskussion zum Thema des Buches von Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter

19:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 6 Hörsaal 3

Die ‚Erfolgsgeschichte‘ der bürgerlichen Homo-Emanzipation in den westlichen Industriestaaten fällt mit der neoliberalen Transformation der Weltwirtschaft zusammen. Während vor allem weiße schwule Männer Freiheitsgewinne verbuchen, kommt es zu einem entsolidarisierenden Umbau der Gesellschaft, verbunden mit zunehmend rassistischen Politiken im Innern; zugleich dient der «Einsatz für Frauen- und Homorechte» als Begründung für militärische Interventionen im globalen Süden. Dabei waren es schon 1969 in der New Yorker Christopher Street „[S]chwarze und Drag Queens/Transgender of colour aus der Arbeiterklasse“, die den Widerstand gegen heteronormative Ausgrenzung und Gewalt trugen und „sich in Abgrenzung zu weißen Mittelklasse-Schwulen und [-]Lesben ‚queer‘ nannten, lange bevor deren akademische Nachfahren sich diese Identität aneigneten“ (Jin Haritaworn). Doch auch hierzulande sind es die queer People of Color, die aktivistisch wie theoretisch gesamtgesellschaftliche Perspektiven jenseits des gängigen Homonationalismus entwickeln. Hierauf aufbauend diskutieren Voß und Wolter die Veränderungen der Geschlechter- und sexuellen Verhältnisse der Menschen unter zeitlich konkreten kapitalistischen Bedingungen.

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß ist Sexualwissenschaftler*in an der Hochschule Merseburg und arbeitet zu den Themenfeldern Prävention von sexualisierter Gewalt, Förderung geschlechtlich-sexueller Selbstbestimmung, biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien sowie queer-feministischen und kapitalismuskritischen Theorien.

11.06.2024 - Dienstag

“There and Back Again”: West German queer activism in a transatlantic perspective

18:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 3 Seminarraum 1.06

In diesem Vortrag wird Dr. Sébastien Tremblay zeigen, dass die nordamerikanische kollektive Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgung von Homosexualitäten nicht nur die Geschichte eines Identitätsimports ist und auch nicht nur eine Instrumentalisierung der Erinnerung durch eine Sozialgruppe.

Es zeigt sich nämlich, dass über die Schaffung eines kollektiven homosexuellen und später queeren Gedächtnisses des Nationalsozialismus in Westdeutschland sui generis und die direkte Übertragung dieses Erinnerungsdiskurses nach Nordamerika hinaus in Wirklichkeit eine echte Ko-Konstruktion eines kollektiven queeren Gedächtnisses der USA, Kanadas und Deutschlands stattgefunden hat, die durch einen ständigen Dialog zwischen den beiden Seiten des Atlantiks zustande gekommen ist.

Diese transregionale Geschichte der queeren Erinnerung an die nationalsozialistische Repression wird er hauptsächlich über die transatlantische Reise eines ihrer Symbole angehen: der Rosa Winkel.

Zwischen visuellen Studien und Ideengeschichte wird uns die Analyse dieses Objekts am 11.06 als Prisma dienen, um die Verwicklungen der nordamerikanischen und westdeutschen queeren Erinnerung wahrzunehmen. Der Vortrag ist ein Plädoyer für eine Erneuerung der queeren Zeitgeschichte, die sich auf das Potenzial einer globalen Ideengeschichte und einer synchronen und diachronen Analyse der politischen Konzepte stützt, die auf beiden Seiten des Atlantiks verwendet werden.  Der Vortrag findet online und auf Englisch statt.

Dr. Sébastien Tremblay (er/sie) ist Dozent für Neuere Europäische Geschichte sowie assoziierter Postdoktorand am Interdisziplinären Zentrum für Europastudien der Europa-Universität Flensburg, wo er auch die Graduiertenschule für Nachwuchswissenschaftler*innen mitleitet.

Vor seiner Tätigkeit in Flensburg war Sébastien IRC Postdoctoral Fellow im interdisziplinären DFG-Exzellenzcluster „SCRIPT Contestations of the Liberal Script“ im Research Unit 'Borders' und Gastwissenschaftler am Centre for Queer History an Goldsmiths, University of London.

13.06.2024 - Donnerstag

Filmabend zu „Pride“ (2014)

Einlass 19:30 Uhr

Filmstart: 20:00 Uhr - der Film wird auf englisch gezeigt

Kiste (Makarenkostraße 49)

Die britische Premierministerin Margaret Thatcher führt im Sommer 1984 einen erbitterten Kampf gegen die Gewerkschaft der Minenarbeiter, die gegen die Privatisierung und Schließung der Minen streiken. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite. Die Initiative "Lesbians and Gays Support the Miners" sammelt Geld, um die Streikkasse zu unterstützen. Doch die Nationale Union der Minenarbeiter hegt allerlei Vorurteile und will davon nichts wissen. Daraufhin entschließt sich eine kleine Gruppe der Initiative direkt in ein walisisches Dorf zu fahren, um dort die Spenden zu übergeben.

"Pride" ist ein großartiger Film über soziale Not, die Überwindung von Vorurteilen gepaart mit britischem Humor.

15.06.2024 - Samstag

FLINTA* Selbstverteidigungskurs

09:30 - 13:30 Uhr

Judohalle Hochschulsport

Dieses Angebot ist offen für FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, Inter, Trans, Non-Binär, Agender).

Wir möchten mit unserem Workshop ein Angebot machen, in dem es möglich ist, Grundlagen und Techniken der realistischen Selbstverteidigung zu erlernen und auszuprobieren. Sich im richtigen Moment effektiv zur Wehr setzen zu können, hilft Ängste und Blockaden zu überwinden und in unangenehmen Situationen überlegt zu handeln. Ziel des Workshops ist es, in einem geschützten Raum einfache Befreiungs- oder Abwehrtechniken auszuprobieren, sich auszutauschen und gestärkt aus dem Training zu gehen.

Bitte ausreichend zu trinken und einen kleinen Snack mitbringen. Für diesen Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich, auch die körperliche Fitness spielt keine Rolle. Deine Trainingskleidung sollte allerdings ein Ziehen oder Festhalten aushalten, also am besten nicht die neueste oder liebste Sportkleidung anziehen. Um das Training realistisch zu gestalten, kannst du auch gerne in deiner Alltagskleidung kommen.

 Wir freuen uns auf Dich!

Hier geht es zur Anmeldung!

19.06.2024 - Mittwoch

„Camp – Kommerz und Kritik in Queeren Medien“

19:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 6 Hörsaal 1

Camp ist bunt, emotional, übertrieben, affektiert, witzig, frivol, ernst – und umstritten. Ursprünglich der Code einer anglophonen, queeren Subkultur fand Camp mit der Veröffentlichung von Susan Sontags “Notes on Camp” in den 1960ern Eingang in eine breitere akademische wie feuilletonistisch Debatte nur um spätestens ab den 1990ern für passé erklärt zu werden – vermeintlich zu kommerzialisiert, zu weit verbreitet, zu entfernt von dem, was Camp als Ästhetik und Rezeptionshaltung queerer Künstler*innen und Zuschauer*innen ausgemacht hatte, als es noch als „Überlebensstrategie“ in einer homophoben Kultur notwendig war. Dieser Idee des „death of camp“ werden im Vortrag Medienbeispiele aus den 2000ern und 2010ern entgegengestellt, die auf unterschiedliche Weise Camp sind – durch die Verbindung von emotionaler Intensität und ästhetischem Exzess beispielsweise oder durch das Verkehren von heteronormativen Werten und Idealen in das Feiern queerer Geschichten und Identitäten. Wo Camp früher (über diva worship und Drag beispielsweise) kodifizierte Kommunikation in Zeiten von Zensur zu ermöglichte, bietet Camp im 21. Jahrhundert, so die These dieses Vortrages, kritische Distanz zum mainstreaming von Queerness.

Der Vortrag wird zunächst die Debatte zur Definition und dem Nutzen von Camp in den Queer (Media) Studies zusammenfassen. Dabei wird auch die vermeintliche Beschränkung von Camp auf ein schwule (nicht queere) Ästhetik eine Rolle spielen. Der zweite Teil des Vortrags wird Beispiele von Camp unter anderem als Reaktion auf lesbian chic vorstellen und so auch die Potentiale einer queer-theoretisch beeinflusster Medienanalyse hervorheben.

Prof. Dr. Katrin Horn ist seit Oktober 2023 Professorin für Gender Studies am Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Universität Greifswald. Zuvor war sie an den Universitäten Bayreuth, Erlangen-Nürnberg, Würzburg und Weimar in Forschung und Lehre tätig. Ihre Schwerpunkte in beiden Bereichen liegen auf der Kultur und Wissensgeschichte der USA im langen 19. Jahrhundert, auf Gender und Queer Studies, und auf der Beschäftigung mit US-amerikanischer Populärkultur. Ihre zweite Monographie (geplant für 2025) widmet sich gossip. Ihre erste erschien unter dem Titel Women, Camp, and Popular Culture. Serious Excess (Palgrave, 2017)

20.06.2024 - Donnerstag

Transgender Marxism

18:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 6 Hörsaal 1

"Today, transition is becoming both more commonplace and contentious than ever before."

On the one hand, trans communities have exploded in popularity and visibility. These resistant circles have provided new ways of cultivating lives in often hostile class societies. Yet at the same time, the global right uses scaremongering towards what they call the rise of 'gender ideology' to agitate and recruit.

Transgender Marxism (2021) is an anthology that brought together essays addressing this tension. In this session Jules Gleeson, one of the collection's editors, will introduce the revolutionary thinking the book develops.'

23.06.2024 - Sonntag

Alternative Pride

14:00 

Am Markt 

Alle weiteren Infos findet ihr bei Pride Greifswald  

26.06.2024 - Mittwoch

Diversity und Vielfalt: Fassade oder tatsächliche Realität

18:00 Uhr

Ernst-Lohmeyer Platz 3 Seminarraum 1.06

Begriffe wie "Diversity" begegnen uns immer häufiger, immer mehr Teile unserer Gesellschaft erheben den Anspruch vielfältig zu sein.

Doch was bedeutet „Vielfalt“ bezogen auf Lebensrealitäten und einhergehende Diskriminierungsformen?

Welche Erfahrungen betroffener Personen, welche strukturellen Exklusionsmechanismen müssen mitgedacht werden, um das Ziel einer tatsächlich offenen und vielfältigen Gesellschaft zu erreichen?

In unserem digital-workshop-space soll der Raum geboten werden, um offen darüber ins Gespräch zu kommen, eigenen Positionierungen in unserer Gesellschaft zu reflektieren und zu überlegen wie eine progressive Gesellschaft von morgen aussehen kann.

Innawa Bouba ist angehende Politikwissenschaftlerin und arbeitet als Moderatorin und Bildungsreferentin zu den Themen dekolonialer Klimagerechtigkeit, Rassismuskritik, Intersektionalität und Jugendbeteiligung. Zudem ist sie Vorsitzende des Dachverbands Generation Postmigration e.V.

Innawa Bouba ist angehende Politikwissenschaftlerin und arbeitet als Moderatorin und Bildungsreferentin zu den Themen dekolonialer Klimagerechtigkeit, Rassismuskritik, Intersektionalität und Jugendbeteiligung. Zudem ist sie Vorsitzende des Dachverbands Generation Postmigration e.V.

27.06.2024 - Donnerstag

Heteronormativität als Zivilisationsprojekt?

Anmerkungen zu Sexualität und Kolonialismus

18:00 Uhr 

Ernst-Lohmeyer Platz 6 Hörsaal 1

Kolonialismus ist untrennbar verflochten mit einem von Europa verfolgten Zivilisationsprojekt. Einer der Kernpunkte war die Universalisierung von Gender- als auch Sexualitätsnormen. Diese wurden gewaltvoll durchgesetzt und legitimiert.

Im Vortrag wird der Zusammenhang zwischen der Entstehung und Verfestigung heteronormativer Normen in Europa und den kolonialen Territorien aufgezeigt. Es wird zudem beleuchtet, wie diese historischen Prozesse bis heute gesellschaftliche und kulturelle Normen prägen und welche Auswirkungen sie haben.

Prof. Dr.  María do Mar Castro Varela Diplom-Psychologin, Diplom-Pädagogin und promovierte Politikwissenschaftlerin ist Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. 2023 erhielt sie ein Fellowship des Thomas Mann Hauses in Los Angeles. Sie ist Gründerin und Mitglied des bildungsLab* (bildungslab.net) und Vorsitzende des Berliner Instituts für kontrapunktische Gesellschaftsanalysen. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte umfassen Fragen der Ethik, des Protests, der Emanzipation und Wissensproduktion. Neue Publikationen: „Freund*innenschaft. Dreiklang einer politischen Praxis“ (Ko-Autorin); „Hegemonie bilden. Pädagogische Anschlüsse an Antonio Gramsci (Ko-Herausgeberin); „Double bind postkolonial. Kritische Perspektiven auf Kunst und kulturelle Bildung“ (Ko-Herausgeberin).

28.06.2024 - Freitag

Themen Tag Trans* „Expert by experience“

16:00

C_DAT-Center der Universitätsmedizin Seminarraum 1&2

Dr. Daniel Masch

DER VORTRAG FÄLLT LEIDER AUS

Dr. Daniel Masch ist promovierter Pädagoge und arbeitet als selbstständiger Referent und professioneller Berater. 2014 gründete er in Lüneburg die Beratungsstelle Trans*LG und ist Mitbegründer des checkpoint queer, einem queeren Gesundheitszentrum in Lüneburg. In diesem Rahmen berät er trans* und nicht-binäre Menschen, ihre An- und Zugehörigen, sowie Menschen, die beruflich mit dem Thema Trans* umgehen. Dabei schöpft er maßgeblich aus seiner eigenen Transitionserfahrung.

29.06.2024 - Samstag

Themen Tag Trans* „Trans*affirmative medizinische Begleitung – Bedarfe und Perspektiven“

12:30 Uhr

C_DAT-Center der Universitätsmedizin Seminarraum 1&2

Dr. Martin Viehweger

Dr. Martin Viehweger ist FA für Allgemeinmedizin und praktiziert in der ViRo-Praxis in Berlin, einer infektiologischen Schwerpunktpraxis. Als Spezialist* für Infektiologie und Aktivist* für sexuelle Gesundheit berät Martin Menschen zu verschiedenen Infektionserkrankungen, HIV und HIV-Prohpylaxe, Impfungen, Chemsex und Trans*medizin. Regelmäßig begleitet Martin daher auch Patient*innen in Transition. Außerdem macht Martin sich für niedrigschwellige Angebote zu Sexualerziehung und sexueller Gesundheit stark.   

Themen Tag Trans * „Trans* Chirurgie“

14:30 Uhr

C_DAT-Center der Universitätsmedizin Seminarraum 1&2

Prof. Dr. Markus Küntscher

Prof. Dr. Markus Küntscher ist Facharzt für Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie und führt in seiner Berliner Privatklinik ein breites Spektrum an Operationen durch. International renommiert ist er für seine Fertigkeiten auf dem Gebiet der ästhetischen Gesichtschirurgie und der minimalinvasiven Brustvergrößerung. Obendrein ist er Experte in der Transgender-Chirurgie und führt in Kooperation mit dem Sana-Klinikum Berlin Lichtenberg verschiedenste Operationen in diesem Bereich durch. In diesem Zusammenhang berät und betreut er Menschen des gesamten trans* und nicht-binären Spektrums.

"25 Jahre GT-AG" Jubiläumsparty

Einlass ab 22:00 Uhr

C9

Die Gender Trouble AG wird dieses Jahr 25 und wir laden euch nach einem ereignisreichen Aktionsmonat ein, das Jubiläum mit uns im Studentenclub C9 zu feiern. DJ Arcos legt Musik der 90er, 200er und 10er auf.
Der Eintritt beträgt wie immer 5,-€ und ermäßigt 3,-€ (für Student_innen, Auszubildende und Schülerin_innen).
Wir freuen uns, den Monat mit euch laut und bunt ausklingen zu lassen!


Kontakt

Referent*in für Soziales und Gleichstellung

Sprechzeiten: Dienstag 17:00-18:00 Uhr und Mittwoch 15:00-17:00 Uhr

Telefon: +49 3834 420 1750
E-Mail: asta_sozialesuni-greifswaldde

Allgemeiner Studierendenausschuss
Friedrich-Loeffler-Straße 28
17489 Greifswald

Kontakt

Referent*in für politische Bildung und Antifaschismus

Sprechzeiten: Dienstag 16:00-19:00 Uhr

Telefon: +49 3834 420 1750
E-Mail: asta_bildunguni-greifswaldde

Allgemeiner Studierendenausschuss
Friedrich-Loeffler-Straße 28
17489 Greifswald