Antragsteller*innen: Paul Schakau, Jakob Kelichhaus, Jonathan-Niklas Spiekermann, Leticia-Paulina Metzlaff, Anna-Viviane Legat, Silvio Rackwitz
Antrag: Die Vollversammlung der Studierendenschaft spricht sich dafür aus, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft in seiner bisherigen Struktur einschließlich der dort angesiedelten Studiengänge zu erhalten. Die studentischen Vertreter in den universitären Gremien, insbesondere die studentischen Senatoren sowie die studentische Prorektorin, werden aufgefordert, sich hierfür einzusetzen.
Begründung des Antrags: Das Institut mit seinem künstlerischen Schwerpunkt trägt wesentlich zur Vielfalt der Studienangebote an der Universität Greifswald bei. Die Universität Greifswald ist die einzige Volluniversität in Deutschland, die ein Institut für Kirchenmusik unterhält. Dies stellt ein förderungswürdiges Alleinstellungsmerkmal der Universität dar. Insbesondere die Verbindung von Kirchenmusik und Musikwissenschaft in einem gemeinsamen Institut hat sich für beide Fachbereiche als außerordentlich fruchtbar erwiesen.
Durch die vom Institut getragenen und organisierten Ensembles wie die verschiedenen Chöre, die Uni Big Band sowie das Universitätsorchester leistet das Institut nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung universitärer Veranstaltungen, sondern bereichert auch das kulturelle Leben der Stadt Greifswald in erheblichem Maße.
Veranstaltungen wie die vom Institut organisierte Greifswalder Bachwoche, der Greifswalder November oder das Weihnachtsoratorium prägen das kulturelle Leben der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Sie steigern die Attraktivität des Studien- und Arbeitsstandorts für Studierende sowie Mitarbeiter.
Die enge Verbindung von Universität und kulturellem Leben fördert darüber hinaus den Austausch zwischen Hochschule und Gesellschaft und leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander.