Antrag „Verbesserung der studentischen Mitwirkung bei Änderungen von Prüfungs- und Studienordnungen“

Antragstellende

Tom Liebschner, Aliya Mironova, Nadine Schröder, Robert Gebauer, Irma Goerschel, Yannik Mehl, Kristina Pauline Müller

Antragstext

Die Vollversammlung der Studierendenschaft spricht sich für eine Verbesserung der studentischen Mitwirkung bei Änderungen von Prüfungs- und Studienordnungen aus. Bei künftigen Änderungen oder Neugestaltungen dieser Ordnungen sollen Studierende an sämtlichen Phasen beteiligt werden.

Folgende konkrete Vorschläge sollen dem Senat angetragen werden:

1. Einbeziehung von Studierenden der Fachschaft bei der Erstellung des Änderungsentwurfs oder Neufassung im Institut

2. Regelmäßige Informieren der Studierenden über die geplanten Änderungen/ Neufassungen sowie den Verlauf und die Möglichkeiten der studentischen Mitwirkung an diesen Prozessen

3. Durchführung einer hochschulöffentlichen Veranstaltung, bei der die Studierenden über die geplanten Änderungen/ Neufassungen informiert, sämtliche Auswirkungen erläutert und die Möglichkeiten zur Äußerung von Fragen sowie Anregungen eingeräumt werden

4. Einbeziehung des AStA als zentrale Interessenvertretung in den Verfahrensgang der Änderung/ Neufassung sowie Erfordernis einer schriftlichen Stellungnahme im Verlauf

5. Aufnahme des*der AStA-Referent*in für Studium, Lehre und Lehrer*innenbildung als stimmberechtigtes Mitglied in der Studienkommission des Senats

6. Einführung einer Frist von mindestens einem Semester zwischen Genehmigung und Inkrafttreten für Änderungen/ Neufassungen, um die Planbarkeit des Studiums zu verbessern und bereits begonnene Module abschließen zu können.

Begründung

Wie einige Änderungen/ Neufassungen der Prüfungs- und Studienordnungen im letzten Semester gezeigt haben, ist die derzeitige Mitwirkung der Studierenden bei Änderungen/ Neufassungen der Prüfungs- und Studienordnungen unzureichend. Es fand zumeist keine flächendeckende Information der Studierenden über die beabsichtigten Änderungen statt, auch die studentische Mitwirkung und Interessensvertretung waren mangelhaft. Dies führte trotz des Ziels der Verbesserung der Studierbarkeit zu einer Verschlechterung der Studienumstände. Um dies in Zukunft zu vermeiden bzw. dem Grundprinzip der studentischen Mitbestimmung bei universitären Entscheidungen gerechter zu werden, soll die Umsetzung der aufgeführten Vorschläge angestrebt werden.